lunes, julio 14, 2008

Reykjavík, frostig und feierwütig

Island ist bekannt für Elfen, Gletscher, spuckende Geysire.
Und Reykjavík, die nördlichste Hauptstadt der Welt, für kostentreibendes Intensivfeiern. Immerhin hat man überall in der Stadt die Wahl zwischen "geht gerade noch" und "verdammt teuer".


Günstig ist in Island lediglich die Wärme - denn das Land ist die größte Vulkaninsel der Welt. Das macht Heizen hier ausnahmsweise billig. Ein Großteil des Landes ist daher aber auch weder bewohnbar noch landwirtschaftlich nutzbar, zudem liegt die Insel mitten im Atlantik. Alles, was importiert wird, kommt die Isländer teuer zu stehen. Trotzdem wollen sie nicht auf einen hohen Lebensstandard verzichten: Eigene vier Wände, Jeep und ein Sommerhaus auf dem Land - das zählen nicht wenige Isländer zu ihren Habseligkeiten.

Finanziert ist dieser Luxus häufig auf Pump. Und die Isländer schuften hart, um sich den Wohlstand leisten zu können: Im Jahr 2007 arbeiteten die isländischen Männer durchschnittlich 47 Stunden in der Woche, bei den Frauen waren es 36 Stunden. Es ist auch nicht ungewöhnlich, sich mit zwei oder drei Jobs über Wasser zu halten.

Selbst die Einheimischen stöhnen noch hin und wieder, wenn sie beispielsweise für eine Tüte Obst 3500 isländische Kronen (ISK) hinblättern, was umgerechnet rund 30 Euro entspricht. Vielleicht zahlen sie darum fast nur noch mit Kreditkarte - so kommt der Preisschock erst später. Touristen schrecken die hohen Preise aber kaum ab: Vergangenes Jahr verzeichnete die Insel mit knapp 500.000 deutlich mehr Besucher, als sie Einwohner hat.


Wer nach Reykjavík fährt, sollte wissen, worauf er sich einlässt. Es erspart graue Haare, wenn man einfach zahlt und nicht in Euro umrechnet. Derzeit allerdings steckt Island in einer Wirtschaftskrise, und die schwache Krone tut dem deutschen Geldbeutel ausgesprochen gut.



Die Isländer zahlen ungern Miete und kaufen lieber ihre Wohnungen und Häuser. WGs sind in Reykjavík eher unüblich, Studenten kommen im Wohnheim oder Gästehaus unter. Deren Besitzern sind sie willkommen: Da das Sommersemester im Mai endet und das Wintersemester im September beginnt, füllen Studenten außerhalb der Saison die Zimmer.

Für sie gelten nicht die gleichen Preise wie für Sommertouristen. Ein einzelnes Zimmer in Reykjavík kostet monatlich etwa 30.000 bis 40.000 ISK (260 bis 350 Euro) hinblättern, ein kleines Apartment etwa 70.000 ISK (610 Euro). Zum Sommer müssen die Studenten dann die Gästehäuser verlassen. Oder sie zahlen den Touristenpreis, der gut viermal so hoch liegt.

Der Isländer fährt gern jeppi

Öffentliche Verkehrsmittel? In Island schwierig: Eine Straßenbahn gibt es nicht. Einst verfügte das Land über drei Eisenbahnen - die sind inzwischen aber stillgelegt und wurden für den Personenverkehr nie eingesetzt.


Dafür gibt es Busse und Fahrräder. Eine Busfahrt in Reykjavík kostet 2,40 Euro. Der Fahrgast muss die Münzen passend in eine durchsichtige Geldbox werfen, denn Wechselgeld gibt es nicht. Und normalerweise kein Ticket - der Busfahrer druckt nur dann eine Fahrkarte aus, wenn er nach einem skiptimiði, einem "Transfer Ticket", gefragt wird. Damit kann man mehrmals umzusteigen, sofern die Fahrt höchstens 70 Minuten dauert. Dauerkarten kommen billiger: Zwei Wochen Busfahren kostet rund 30 Euro, ein Monat knapp 50 Euro.


Die Isländer selbst fahren am liebsten Auto. Große Autos. Gefühlt jedes dritte Auto auf Islands Straßen ist ein dicker fetter jeppi, ein Geländewagen. Für die Miete eines wuchtigen Jeeps muss man etwa 165 Euro pro Tag bezahlen. Um Island zu erkunden, reicht aber auch ein Kleinwagen ab 60 Euro pro Tag, je nach Saison. Ab 100 Kilometer täglich kostet der Leihwagen aber oft extra.

Im Kino schaut man OmU

Cineasten werden auch in Reykjavík etwas verstehen. Wie im übrigen Norden werden die Filme im Originalton ausgestrahlt und mit Untertiteln versehen. Eine Kinokarte kostet etwa sieben Euro. Besitzern einer isländischen Kreditkarte bieten Banken oft einen besonderen Rabatt an - zwei Kinokarten zum Preis von einer. Außerdem lieben die Einwohner Reykjavíks Kinofestivals. Kauft man sich dort einen Pass, wird das einzelne Ticket noch günstiger.

Deutlich teuer ist es in der isländischen Oper: Ein Besuch kostet zwischen 23 und 60 Euro. Studentenrabatt fällt aus, aber Besucher bis 25 Jahre zahlen nur 21 Euro. Beim Nationaltheater können Studenten ihre Tickets auf den letzten Drücker am Tag der Aufführung kaufen, für nur 13 Euro.

Nordisches Nachtleben: Vorglühen entlastet auch in Island den Geldbeutel

Das Nachtleben in der nördlichsten Hauptstadt der Welt ist legendär. Bei den Clubs und Kneipen um die Flaniermeile Laugavegur ist der Eintritt meist frei, dafür haben sie gepfefferte Getränkepreise. Deswegen füllen sich die Clubs sehr spät: Viele Isländer treffen sich vorher daheim und glühen vor - das entlastet den Geldbeutel.


Unter der Woche trinken die Nordlichter kaum, am Wochenende holen sie alles auf. Für ein Glas Bier zahlen sie ungefähr sechs Euro, für Cocktails und Longdrinks um die zehn Euro. Eine Happy Hour wie in deutschen Bars ist in Island eher unüblich - zum Leidwesen der Isländer. Stattdessen bieten einige Bars sechs Biere zum Preis von 26 Euro an.


Noch etatschonender ist es, sich der rúntur anzuschließen. Cruisen auf Isländisch: Man setzt sich am Wochenende ins Auto, dreht die Musik auf und fährt die Laugavegur runter. Da das viele tun und die Straße sehr schmal ist, geht es im Schritttempo voran. So hat das Partyvolk genug Zeit, die blitzenden Schlitten zu bewundern.

Hot Dog - nicht Fisch!

Wer sich in Island so richtig den Bauch voll schlagen möchte, sollte das am besten mit Hot Dogs tun - denn das und nicht Fisch ist das heimliche Nationalgericht. Die besten Hot Dogs in Reykjavík gibt es in einem kleinen Stand nahe dem Lækjatorg. Hier ist nahezu rund um die Uhr eine lange Schlange, selbst Bill Clinton hat sich dort schon eingereiht. Einmal Hot Dog: zwei Euro.

Eine zweite günstige Variante ist der Mensabesuch. Ein Essen dort kostet zwischen 2,40 und 5,20 Euro. Wer im Restaurant satt werden will, braucht mindestens 13 Euro. Trinkgeld ist in Island nicht üblich und der Service im Preis schon drin. Entsprechend ist manchmal die Laune der Kellner.

Lieblingsort des unterkühlten Isländers: Heißer Pott

Isländer lieben es, schwimmen zu gehen. Genau genommen lieben sie es, in heitir pottar, in heißen Pötten, zu sitzen - kein Wunder, wenn auch im Sommer das Thermometer die 15-Grad-Marke selten überschreitet. Reykjavík ist auch bekannt als Badestadt. Das Besondere: Wer hier schwimmen geht, planscht direkt neben Eis und Schnee, denn die Schwimmbäder sind meist unter freiem Himmel. Aber das normale Badewasser ist sehr warm - gefüllt aus geothermischen Quellen. Neben der 50-Meter-Bahn dümpelt in verschiedenen Pötten 37 bis 42 Grad heißes Wasser.

Vor dem Bad ist eine ausgiebige Dusche obligatorisch. Wer sich nicht daran hält, erntet böse Blicke. In den Duschen sind auf kleinen Schildern Männlein und Weiblein abgebildet und die Körperteile, die besonders gründlich gewaschen werden sollten, rot eingekreist. Die Ausrede "Habe ich nicht gewusst!" zieht hier also nicht. In dem Bad Sundlaug Vesturbæjar schwimmt die Prominenz Reykjavíks - zum Beispiel Sängerin Björk. Aber auch für Normalsterbliche ist der Preis erschwinglich. Der Eintritt kostet gut drei Euro, das Zehnerticket 22 Euro.

Rund 50 Kilometer südlich von Reykjavík liegt das wohl bekannteste Planschbecken Islands: die Blaue Lagune. Entsprechend der Popularität sind die Preise: 1800 ISK (etwa 15,70 Euro) kostet das Abtauchen inmitten der Lavalandschaft. Im Sommer liegt der Preis noch mal um 500 ISK (etwa 4,30 Euro) höher.

Reitirðu álfana til reiði! - die Elfen werden stinkig: Isländisch für Anfänger

  • "Ég myndi halda mig fjarri þessum kletti, annars reitirðu álfana til reiði!" - Um diesen Felsen würde ich einen großen Bogen machen, sonst werden die Elfen stinkig! (In Island ist der Elfenglaube immer noch recht weit verbreitet. Angeblich hausen sie in Felsen. Vereinzelt mussten schon Straßen den Elfenfelsen ausweichen)

  • "Má ég biðja þig að gera þig ekki alveg svona breiðan? Þröngt mega sáttir sitja." - Würdest du dich bitte nicht ganz so breit machen? Ich brauche auch noch Platz zum Planschen! (Die heißen Pötte sind hin und wieder zum Bersten voll.)

  • "Passaðu þig á því hvað þú segir, þetta er bróðir vinar frænku minnar." - Pass auf, was du sagst, das ist der Bruder von dem Freund der Cousine meiner Tante. (In Island sollte man besser nicht lästern. Erstens kennt jeder jeden. Und zweitens ist jeder mit jedem verwandt)

  • "Regnhlíf kemur þér ekki að notum hér!" - Der Regenschirm bringt dir nichts! (In Island regnet es immer horizontal)

  • "Jeppinn minn er elskan mín." - Mein Geländewagen ist mein Baby.

  • "Ég fretaði ekki og faldi heldur ekki fúlegg í baðvatninu." - Ich habe nicht gepupst und auch keine faulen Eier im Bad versteckt. (Es ist das warme Wasser. Es riecht in Island oft stark nach Schwefel)


    Autorin Frauke Lüpke- Narberhaus, DerSpiegel, 14.07.2008



Manuel
#224

Economía #5 - Riqueza

Y crecían, y se multiplicaban, y se elevaban sobre el suelo, como un hongo venenoso, un virus maligno, una plaga de langosta, hileras, e hileras y aún más hileras de torres de ladrillo en medio de ninguna parte.
No hacía falta estar avisado, oír la radio, leer los periódicos. Bastaba con salir de Madrid por la A-4 para verlo, para darse cuenta de que el Residencial Francisco Hernando era una insensatez sin límites.
Mientras tanto, los datos económicos eran triunfales, la economía española crecía a un ritmo vertiginoso, y al ex alcalde de Seseña José Luis Martín le tocaba, no un cuponazo de la ONCE, como alega hoy en su tragicómica defensa, sino el premio gordo de la lotería del pelotazo urbanístico. Eso opina la Fiscalía Anticorrupción, pero las cifras, un incremento patrimonial de más de 600.000 euros, no son lo peor. Recuerdo las amenazas mafiosas que Paco el Pocero vertía contra el actual alcalde de Seseña ante cualquier micrófono, aquellos "voy a ir a por ti" y "tú te vas a enterar" que parecían sacados de una película de gánsteres. Ahora, Manuel Fuentes, el mismo que repetía machaconamente "yo soy el alcalde elegido por los ciudadanos" cada vez que El Pocero le decía "tú no eres nadie", ha tenido que subir los impuestos para atender a las necesidades básicas de las menos de 1.000 personas que viven donde iban a vivir más de 40.000 sin ninguna clase de infraestructuras.

Eso es lo más triste de esta historia.
Los ciudadanos de Seseña pagarán más impuestos; su alcalde, antes o después, el coste político de esa subida; los solitarios vecinos de la ciudad fantasma seguirán contando con dotaciones insuficientes, y, con independencia de que Martín entre o no en la cárcel, cuando se acabe todo esto, Paco el Pocero ni siquiera se habrá arruinado.

Si esto ha sido la riqueza en España, a lo mejor la crisis no está tan mal.



ALMUDENA GRANDES 14/07/2008

Manuel
#223

domingo, julio 13, 2008

La lengua, señores...

Señores: la lengua no es de nadie; esa máquina de maravillosa complejidad que ustedes mismos usan, "con la cual suele el pueblo fablar a su vezino", no es de nadie; no ya la lengua común, que no aparece en la realidad más que como lenguas de Babel, pero ni siquiera una de esas lenguas o idiomas es de nadie, y no hay académico ni emperador que pueda mandar en su maquinaria, ni cambiar por decreto ni la más menuda regla, por ejemplo, de oposiciones entre fonemas y neutralización combinatoria de oposiciones que en ella rijan.

La escritura, la cultura, la organización gubernativa, la escolar, las leyes, las opiniones, ésas sí que tienen dueño; y el dueño es el de siempre: el jefe, sus secretarios, sus sacerdotes, la persona que se cree que sabe lo que dice.

Y ésos ya se sabe lo que quieren o necesitan: quieren ordenar el mundo, el mapa, las poblaciones; es el juego terrible de niños grandes, malcriados y simplones, que ha venido arrasando tierras y torturando gentes desde el comienzo de la Historia, en nombre del Ideal; y así siguen queriendo, por ejemplo, que España sea una, que los Estados Unidos sean uno, que Cataluña sea una, que Euskal Herria o Galicia sean una cada una... Da lo mismo: el caso es someter al ideal a todos, dentro de las fronteras que les toquen: que todos sean uno.

Por medio de la escritura y de la escuela, el Poder ha utilizado una y otra vez las lenguas o idiomas para ese fin: tomando en bloque una variedad simplificada del idioma correspondiente, y sin entrar para nada a la maquinaria de la lengua, ha logrado por ley (pero siempre a través de la escuela y la escritura) imponer hasta cierto punto un idioma uniforme dentro de las lindes que los avatares de la Historia le hayan repartido a esa forma de Poder; así impuso Roma en el vasto territorio del Imperio la unidad lingüística, para apenas un par de siglos, mientras los pueblos volvían a hacer de las suyas y deshacían el latín en dialectos innumerables; y hazañas parecidas se han dado luego, en territorios más o menos amplios, como, por ejemplo, la conversión del hebreo, una lengua muerta, en idioma, relativamente uniforme, del Estado de Israel.

En aquello que iba siendo Europa hace unos ocho siglos, los hombres cultos, que hablaban diferentes idiomas o dialectos como lengua cotidiana, trataron de mantener, y mantuvieron durante unos cinco siglos, una lengua común, el latín resucitado por escrito, no sólo para las disputas escolares y científicas, sino también para los tratos internacionales. Pero ya, entre tanto, los Estados modernos, el Español, el Francés, el Inglés, se habían establecido, y preferían volver a repetir, cada cual en su ámbito propio, la empresa del Imperio: la unificación de los varios idiomas y dialectos bajo el mismo ideal; una lengua una para el Estado uno; y en la misma idea les han seguido todas las naciones de cuño estatal, chiquitas o mayores, que tratan de dividirse el mapamundi.

Cierto que el que una lengua, relativamente uniforme, ocupe vastos espacios, tiene sus ventajas, no sólo para los trámites comerciales y administrativos, sino para que, por ejemplo, esta andanada contra los tratantes de lenguas le llegue a más gente que si la escribiera en sayagués; pero la cuenta de lo que con eso gana la denuncia de la mentira en contra de lo que gana la difusión de la mentira, ¿quién, señores, me ayudará a echar esa cuenta?

En fin, lo que el Poder, nacional, autonómico, universal, quiere hacer con las lenguas y la gente, eso cualquiera, si se deja sentir, lo sabe. Algo de vergüenza da que hombres doctos y esclarecidos confundan en un trance como éste los manejos unificatorios de una u otra administración con la máquina, desconocida y libre, de la lengua. Pero tampoco eso debe extrañarnos demasiado, sabiendo y sufriendo, como sufrimos, lo que es la condición de la Cultura y la de la Persona.

Agustín García Calvo es catedrático emérito de Filología Clásica de la Universidad Complutense de Madrid



Manuel
#222

Economía #4



Manuel
#221

BeiJing - Skyscrapers


New TV Tower


Manuel
#220

Economía ter



Manuel
#219

Trabajar en conjunto

Si usted es un lector normal lo más seguro es que no tenga ningún interés en el Grupo de los Ocho (G-8). Y con razón.Éste es el grupo de jefes de Estado de las más grandes democracias industrializadas del mundo que se reúnen anualmente para buscar soluciones a las principales amenazas que confronta la humanidad. En estos días se citaron en Hokkaido, Japón. Y no pasó nada. Dice mucho del mundo de hoy que una reunión con tales propósitos y con semejantes participantes solo provoque muy justificadas burlas y bostezos.

La irrelevancia de las reuniones del G-8 es una manifestación de uno de los más amenazantes problemas que enfrenta el planeta: la poca capacidad de los países para trabajar colectivamente en la solución de problemas que no pueden ser resueltos por ningún país trabajando solo.
Este tipo de problemas, cuya solución trasciende esfuerzos meramente nacionales, están proliferando aceleradamente. El calentamiento global, la inmigración, los precios de los alimentos, pandemias como la del sida o el terrorismo son sólo algunos de los muchos ejemplos de amenazas que no respetan fronteras y que desbordan la capacidad de los países, incluyendo a los más ricos y tecnológicamente avanzados, para proteger a sus ciudadanos. Pero al mismo tiempo que la demanda crece, la capacidad del mundo para responder colectivamente está estancada y en algunos casos en declive. Esta brecha entre la demanda de acción global y la oferta disponible crea lo que en otra columna describí como el déficit asesino. Cuando en los mercados de bienes la demanda excede a la oferta, los precios de esos bienes suben. Pero cuando la necesidad que tiene el mundo de que distintos países actúen colectivamente aumenta y la capacidad de los países para responder no aumenta también, los resultados no son precios más altos sino más muertes, más inseguridad personal y más inestabilidad internacional. Este déficit asesino nos lo tenemos que tomar en serio y muy personalmente por qué nos toca muy directamente.

Esto no quiere decir que haya que tomarse en serio las reuniones de estos líderes, pues el G-8 es en realidad un mal chiste. Este grupo de las mayores democracias industrializadas incluye a Rusia, cuyas credenciales democráticas son tan risibles como las que tiene Italia como potencia industrial. En el G-8 ni son todos los que están ni están todos los que son. Están Estados Unidos, Japón, Alemania, Francia, Reino Unido, Italia, Canadá y Rusia. Varios de ellos no son. Y entre los que obviamente sí son pero no están es fácil incluir a China como potencia industrial o India, que es la democracia más grande del mundo. La poca representatividad del G-8 es tan evidente que en la reciente cumbre de Hokkaido los miembros permanentes del grupo decidieron incluir a otros países como invitados. Además de China e India también fueron invitados México, Brasil, Australia, Indonesia y Corea del Sur así como seis países africanos. La ironía es que muchos de los invitados son actores fundamentales mientras que los miembros permanentes son marginales para los propósitos de una reunión cuya agenda incluyó la reducción de emisiones de gases que contribuyen al efecto invernadero, la crisis alimentaria, los precios de la energía, la debilidad de la economía mundial y los problemas de África.

Aun repotenciándose con la ayuda de los invitados esta reciente reunión del G-8 no logró mucho. Y es que al G-8 no solo le cuesta llegar a acuerdos con respecto a metas concretas (disminuir emisiones de CO2, combatir la pobreza, reducir el gasto militar, etc.) si no que aun cuando se comprometen, los países raramente cumplen sus promesas. De hecho, han proliferado ONG cuya misión es medir los esfuerzos que hacen los países más ricos, y que habitualmente producen informes que pocos leen, denunciando que los gobiernos no están cumpliendo lo que le prometieron al resto del mundo.

El G-8, creado en 1973 (entonces con seis países) es una institución obsoleta que no ha logrado cambiar para adaptarse a las realidades de hoy. Su desaparición no tendría mayores consecuencias.
Pero, paradójicamente, su irrelevancia es muy importante ya que revela de manera patética lo débil que es la capacidad del mundo para trabajar en conjunto. Ni siquiera unos pocos grandes lo logran. Y esto es grave. El mundo de hoy necesita desesperadamente más y mejores instituciones globales, colectivas y democráticas capaces de hacer juego, coordinar esfuerzos, despabilar a las naciones indiferentes ante los problemas de todos y presionar a los países que son malos ciudadanos del mundo. No hay que dejar que el déficit asesino siga creciendo.


MOISÉS NAÍM 13/07/2008 ElPaís



Manuel
#218

Ciudades que triunfan

Las ciudades que triunfan son aquellas en que se puede ir al aeropuerto en metro; las ciudades en que los artistas e intelectuales no están concentrados en barrios tradicionalmente de clase media alta o elitistas, sino repartidos por todo el mapa; las ciudades en que tan señor es el empleado de la basura (lo digo por poner un ejemplo, porque vaya uniformes y equipos se gastan los basureros) como el duque (por poner otro ejemplo, sonoro más que nada); las ciudades en que los inmigrantes están mezclados con el resto de la población y no apartados con los suyos; las ciudades en que uno confía, a pesar de los pesares, en la sanidad pública (por favor, no perdamos eso, supondría un claro retroceso); las ciudades en que ya se ha producido el mestizaje y se aprenden otras costumbres, otras lenguas y otras actitudes sin salir de casa.

Las ciudades que triunfan son aquellas en las que entra el mundo, mientras que las que se mantienen cerradas acaban consumiéndose en su propio caldo. Y también aquellas en que se cuida la arquitectura y no se hacen los pisos en serie como sucede ahora mismo: todos con el mismo tipo de mirador en el salón sustituyendo los antiguos balcones. Fachadas sosas y repetitivas que acabarán envejeciendo y afeándose enseguida. Y lo mismo puede decirse de los adosados de las urbanizaciones, que parecen diseñados todos en una tarde.

Hay que llevar arquitectura imaginativa a las casas donde vive la gente. Hay que poner talento en los ladrillos de la calle. Las ciudades que triunfan son aquellas en que no mandan las constructoras, ni la especulación del suelo, ni la corrupción, sino el respeto al ciudadano.

Clara Sánchez - 13/07/08 ElPaís


Manuel
#217

jueves, julio 10, 2008

Economía bis



#216
Manuel

Petits et grands emmerdements de la vie de tous les jours

La vie de bureau n'est pas toujours drôle, loin s'en faut.
"Aujourd'hui, j'ai décacheté 127 enveloppes, dégrafé, reclassé, réagrafé et rangé le contenu dans l'ordre croissant des numéros de factures. L'administration, c'est hyper pointu, en plus, faut déjà y rentrer. Moi j'ai réussi surtout grâce à mon diplôme, un doctorat de biochimie."

"Depuis quelques mois, je travaille dans une entreprise qui compte plus de 1 000 employés, ça fait beaucoup. La preuve, à midi, juste à côté de moi à la cantine, des employés se foutaient copieusement du "jeune de la compta" et de son "nom pourri". Sans savoir qu'ils parlaient de moi."

Authentique ? Mystère.
Mais ces deux anecdotes sont certifiées "VDM", initiales de vie de merde, nom d'un site qui rencontre un beau succès depuis début mars.

Aujourd'hui, Viedemerde.fr enregistre 150.000 lecteurs réguliers de cette compilation de déboires sentimentaux, tracas de l'existence, commentaires-couperets, brèves de trottoir: "Un gars de Greenpeace nous aborde dans la rue. Je lui réponds en anglais en prenant l'accent : "Sorry, we are not French." Au même moment, ma copine rajoute en français : "Désolé, on est pressés."".

Défouloir à demi, invention à demi. Espoirs déçus, bouquet de fleurs jeté à la poubelle, trains redémarrant sans le voyageur qui se fumait une clope à un arrêt en gare, instants de gêne... Jamais plus de trois lignes.

GALÈRES

"Aujourd'hui, j'ai reçu 2 sms de ma copine. Le premier pour me dire que tout était fini, le second pour me dire qu'elle s'était trompée de destinataire. VDM."

Sept personnes se relaient pour sélectionner les historiettes proposées par les internautes et les "modérer". L'idée de raconter les galères et rebuffades vécues dans sa vie privée ou professionnelle a germé au sein d'une bande d'amis d'enfance. Elle s'est d'abord traduite dans un forum de discussion puis dans un blog en début d'année. Lequel s'est très vite ouvert aux personnes extérieures. Aujourd'hui, c'est Maxime Valette, 20 ans, qui dirige le site.

Une trentaine de contributions sont mises en ligne chaque jour sur les 1 000 à 1 500 reçues quotidiennement. Après correction des fautes d'orthographe, reformulation si l'expression est maladroite ou trop bavarde, voilà un mot d'enfant teinté d'humour noir, une désillusion brutale, toujours rédigée de façon incisive, avec un indéniable sens de la chute.

Depuis la mi-mai, un dessinateur illustre une contribution tous les samedis, et un humoriste, Jules, poste une vidéo chaque dimanche. Le concept se décline sur des tee-shirts vendus en ligne. En septembre devrait paraître un recueil de récits. VER : vie en rose.


#215
Manuel

Economía




#214
Manuel

miércoles, julio 02, 2008

A contracorriente

Se necesitan de 50 a 110 millones de extranjeros

La UE se debate en una profunda contradicción ante la inmigración. Por una parte, la Comisión Europea no cesa de publicar estudios que señalan la urgente necesidad de extranjeros para compensar el imparable envejecimiento de la población. Por otra, están los discursos cada vez más dominantes de Nicolas Sarkozy y Silvio Berlusconi, que utilizan las diferencias culturales para promover actitudes xenófobas y obtener réditos políticos en momentos de crisis económica.

El pasado 17 de junio, la Comisión aprobó un documento con otro enfoque de la inmigración que señala: "En el contexto de una Europa que envejece, la contribución potencial de la inmigración a la eficacia económica de la UE es importante". La realidad es que los europeos viven cada vez más años y la generación del baby boom de después de la Segunda Guerra Mundial se acerca a la jubilación.

Europa precisa entre 50 millones y 110 millones de inmigrantes hasta 2060, según las proyecciones demográficas de la Comisión. "La población de la UE en edad de trabajar habrá descendido en 50 millones de personas, incluso si se mantiene un nivel de inmigración neta similar a los niveles históricos, y descenderá en 110 millones si no se mantiene esa inmigración neta". Para la Comisión, "esta evolución presenta riesgos de sostenibilidad de los regímenes de pensiones y de protección social y exigiría un mayor gasto público". Desde 2002, las llegadas de inmigrantes a la UE oscilan entre 1,5 y 2 millones de personas por año.


El impacto positivo de la inmigración ha sido analizado por los ministros de Finanzas. Según dijo el comisario de Asuntos Económicos, Joaquín Almunia, el pasado noviembre, "el papel de la inmigración en el crecimiento de la población ha sido clave en la UE". A su juicio, "es crucial que la población inmigrante, incluyendo a sus hijos, se integre en el mercado laboral y en las sociedades de los países que los reciban". El éxito económico de España, Reino Unido e Irlanda de los últimos años es inexplicable sin la inmigración. En España, más de la mitad del crecimiento en 2007 fue debido a los inmigrantes. En Reino Unido, más de un millón de polacos, checos y de otros países del Este cubrieron el déficit de mano de obra.


#213
Manuel

martes, julio 01, 2008

Brennus : #17

Toulouse a confirmé, samedi 28 juin, son statut de "bourreau" de Clermont et conquis au Stade de France, pour la 17e fois de son histoire le titre de champion de France, battant l'ASM Clermont 26 à 20 (mi-temps 10-10) au terme d'une finale du Top 14 de rugby à la fois féroce et de toute beauté.


Le Stade Toulousain, porté par son réalisme et sa rage de jouer, retrouve la couronne nationale au terme d'une attente de sept dans, depuis son dernier titre en 2001, contre... Clermont. Surtout, il sauve une saison pleine mais éprouvante avec sa finale de Coupe d'Europe perdue face au Munster 13-16.
Pour Clermont, l'attente continue. Neuvième finale, 9e défaite de leur histoire - quatre fois contre la bête noire Toulouse - pour une ASM autorisée à se sentir maudite, après sa saison si accomplie, sa 1re place de la phase régulière, et son jeu complet qui a régalé le Top 14 en 2008.


#212
Manuel

God save the Reina


Con el Uno: Sin manos (Casillas).
Con el dos: Chorizo criollo (Albiol).
El tres : El jabato (Navarro).

C
on el cuatro : Mariscal ( Marchena).
C
on el cinco : Tarzán (Puyol).
Con el seis : El que se lleva mal con el sol (Iniesta);
Con el siete : El mejor pichichi (Villa);
Con el ocho : Humphrey Bogart (Xavi);
Con el nueve : El niño de España (Torres).
Con el diez
: El empanado (Fábregas);

Con el 11 : Garrincha (Capdevila);
Con el 12
: El alevín (Cazorla);
Con el 13 : El que me ha limpiado 500 euros (Palop);
El 14 : El hijo de Cruyfft (X.Alonso);
Con el 15
: El número de Puerta (Sergio Ramos);
Con el 16 : Faleta (Sergio García);
Con el 17 : El gitano (Güiza);

Con el 18 : El segundo más empanado (Arbeloa);
El 20 : Finito y exquisito (Juanito);
El 21 : El benjamín (Silva);
El 22
: Maradona (De la Red);
El 23 : El humilde speaker (Reina).




#211
Manuel

La muerte de la marmota

Una generación de treintañeros disfruta de la primera gran victoria de España

En la película Atrapado en el tiempo (1993) una extraña maldición hacía que Bill Murray repitiera una y otra vez el mismo día. Se levantaba con la misma música del día anterior y asistía una y otra vez a la fiesta local de Punxsutawney, el famoso día de la marmota, en el que el bicho predice cuánto le queda al invierno.
Hacía muchos años que a la selección española le pasaba como a Bill Murray.
Siempre lo mismo, siempre en cuartos, siempre la misma desgracia de última hora, siempre la jodida marmota.
Pero paró Casillas y marcó Cesc. Y por fin matamos a la marmota.


Se inició una larga espera que concluyó ayer. La selección y sus seguidores se hicieron mayores.
Habíamos intentado volvernos italianos, alemanes, jugar como ellos y nos hemos dado cuenta de que sólo había que ser lo que somos: unos tíos bajitos sin complejos que juegan tocando la pelota.

Madrid es como la selección, cada uno es de un sitio.
Primero vamos a quemar la ciudad. Luego a por el Mundial.
La marmota ha muerto.



#210
Manuel

sábado, junio 28, 2008

Hacer algo

Contradicciones de la vida



#209
Manuel

¿Crisis?

Toda la polémica que se está montando alrededor de si el Gobierno (especialmente, su presidente) dicen o no la palabra crisis está llegando ya a extremos infantiles.
Unos pretenden hacer ver que si no se dice crisis no se es consciente de la situación (haciendo oídos sordos a lo que el Gobierno está diciendo en las últimas semanas).

Otros parecen pensar que decir crisis es como decir abracadabra, un requisito indispensable para que, mágicamente, ya se solucionen nuestros problemas. No he oído decir la palabra crisis a ningún presidente, director general o similar de una empresa cuyos resultados bajen un 2% de un año a otro. Y la razón por la que no lo han dicho es porque no pueden, ni deben hacerlo: no supone ninguna ventaja y puede ser utilizado en su contra, incluso, como estamos viendo, rayando el paroxismo.
Decir crisis no supone ser más realista, ni más consciente de nada, ni de economía, ni de ninguna otra cosa. Empeñarse en que lo diga el Gobierno, en cambio, sí refleja claramente algo: que no se tiene nada mejor que decir.


#208
Manuel

lunes, junio 23, 2008

Dar en el Blanco

El secretario de Organización del PSOE, José Blanco, felicitó ayer a Mariano Rajoy por haber ganado el XVI Congreso de su partido, aunque añadió que el actual líder del PP "sólo gana si no hay rival".
Blanco siguió ironizando al referirse al ideario del líder popular:
"Los principios de Rajoy son como los de Groucho Marx, que dijo:
'Éstos son mis principios. Si no le gustan tengo otros".

Blanco, en una convención municipal organizada por el PSOE de Alcalá de Henares (Madrid), hizo referencia a la eliminación en el congreso del PP, dentro de la ponencia política, de las alusiones al PNV que la presidenta del PP del País Vasco, María San Gil, había incluido y que fueron la causa de su salida de la dirección vasca. Para Blanco, los dirigentes del PP "han cogido tipex" para "borrar" lo que decía la ponencia e incluir la palabra "diálogo". "A ver cuánto les dura este giro". Y agregó:
"Es el decimosexto giro al centro. Giran tanto que siempre acaban en el mismo sitio".


#207
Manuel

Pudimos

"En los entrenamientos lanzo los penaltis por donde Buffon se tiró, pero se tiró antes y cambié de lado"

¡Gracias! Cesc



#206
Manuel

domingo, junio 22, 2008

88

Ochenta y ocho años, imagínense.
No les ganamos desde 1920, cuando se firmó el Tratado de Versalles, se decretó la Ley Seca en Estados Unidos, se produjo la primera retransmisión de radio en Inglaterra y Benedicto XV canonizó a Juana de Arco. Casi nada.

Podemos, A por ellos, Llegó la hora de la verdad...
Es el tiempo de las arengas y las frases vacías.
España juega contra Italia mañana (hoy) (luego).


#205
Manuel

La Juventud

Una enfermedad, que cómo decía Oscar Wilde, "afortunadamente se cura con la edad".

#204
Manuel

domingo, mayo 25, 2008

La cultura de la deportación

Casi 20 años después de la caída del muro de Berlín, la cultura de las deportaciones, que parecía erradicada para siempre, vuelve a Europa.

¿En qué consiste?
Se empieza convirtiendo a unos grupos sociales determinados en responsables de todos los males de la sociedad.
Se sigue negando el reconocimiento y la condición de ciudadano a las personas que los componen, es decir, se les rebaja su condición humana.
Y se acaba proponiendo como solución el desplazamiento obligatorio de estas personas, ya sea para expulsarlas, ya sea para internarlas en lugares piadosamente llamados "centros de estancia temporal de inmigrantes".
Esto ocurre hoy, a la vista de todos, en una Europa que nació precisamente para que estas cosas no volvieran a ocurrir nunca más.

Las víctimas son ahora los inmigrantes que consiguen llegar a nuestras tierras sin papeles.
Como entonces, se trata por igual a hombres, mujeres y niños. La reagrupación familiar se ha convertido en una de las obsesiones de los Gobiernos, que ven en ella un coladero de ilegales. En algunas ciudades europeas, las familias tienen que esconder a los niños para que la policía no se los lleve. La Europa de las libertades y de la hospitalidad se ha convertido en la arena de una competición para conseguir el título de "Gobierno que más inmigrantes ha expulsado en un año".
El Gobierno de Sarkozy, en Francia, ha llegado a marcar una cifra mínima de expulsiones para que el ministerio del ramo apruebe su gestión. Con lo cual queda claro que no se expulsa a los inmigrantes porque se piense que así se resuelve algún problema, sino para dar satisfacción a los ciudadanos nativos, paralizados por unos miedos debidamente alimentados.
El Gobierno italiano de Berlusconi se ha estrenado con el anuncio de la caza del inmigrante y con una ley que convierte automáticamente al ilegal en delincuente. Con estos liderazgos no es extraño que la ciudadanía se anticipe a los acontecimientos y se produzcan las primeras turbas. Las palabras y los hechos de los gobernantes italianos -reclamándose del fascismo y lanzándose a la carga de los gitanos- han provocado cierta alarma e incluso la Unión Europea ha emitido alguna señal de preocupación. Con la nueva ley, decenas de miles de personas en Italia serán delincuentes por el solo hecho de estar allí. ¿En qué cárceles les meterán? ¿Vamos a volver a los tiempos de los campos de concentración? ¿Los echarán a patadas para que vuelvan a la primera oportunidad? El espectáculo de encarnizamiento con los parias es todo menos edificante. Hasta la Iglesia católica se ha dado cuenta. Inmediatamente han aparecido defensores de las hazañas berlusconianas: no hay peligro, Italia no va hacia el fascismo.
Y los argumentos con que se apoya la afirmación son dos:
primero, que la mano dura con la inmigración es lo que la gente quiere,
y segundo, que Italia sólo es pionera, que toda Europa camina hacia un periodo de endurecimiento. Dos argumentos nada tranquilizadores.
No porque todos lo pidan deja de ser lamentable.
Y no porque todos los países lo hagan dejará de ser condenable.
Al revés: entonces será ya mucho más difícil la marcha atrás. Lo que probablemente es cierto es que el virus de la cultura de la deportación ya había infestado Europa antes de que llegara Berlusconi. El Gobierno español ha ido reculando, bajo la presión del entorno mediático y político. Empezó con una regularización que fue un éxito porque convirtió en legales -es decir, en portadores de derechos y obligaciones- a 700.000 personas que estaban aquí. En vez de defender su acierto, se ha puesto a la defensiva y ha subido varios puestos en la copa de campeones de la expulsión de inmigrantes. La vicepresidenta Fernández de la Vega tuvo el honor de reaccionar ante las primeras machadas del Gobierno Berlusconi. Fue invitada al silencio.

En unos momentos en que las cosas cambian a una velocidad superior a la capacidad ciudadana de asumirlas, la sensación de inseguridad y desconcierto aprieta. Vuelven las melancolías de siempre: las religiones y los nacionalismos. Los Gobiernos se suman cargando contra la inmigración. La realidad es terca: continuarán los flujos de personas y la cultura de la deportación no acabará con ellos.
En vez de preparar a la ciudadanía para el futuro, se pagan sus miedos con monedas del pasado.
Y así se va tejiendo la ecuación inmigrante = ilegal = delincuente.
Así se va generando la espiral de los odios.

Se ha dicho estos días que el más bello eslogan del 68 era el que decía: "Todos somos judíos alemanes".
Se acerca el momento de salir a la calle a gritar: "Todos somos inmigrantes".

Josep Ramoneda 25/05/2008 - ElPaís


#203
Manuel

De conspiraciones...

Rajoy sufre la estrategia de agitación y hostigamiento que él mismo amparó

La dirección del Partido Popular ha tenido que bregar esta semana con el mismo monstruo que lanzó contra las instituciones del Estado durante la pasada legislatura. Los sectores más radicales han vuelto sus baterías contra Rajoy y, al igual que trataron de hacer con el Gobierno de Zapatero, prefieren agitar la calle antes que imponerse a través de los procedimientos estatutarios. De ahí la paradoja a la que se asistió el viernes ante la sede de la calle de Génova: el número de manifestantes fue mayor que el de las enmiendas presentadas a las ponencias del próximo congreso del partido. Los estatutos del PP no son, precisamente, un ejemplo de democracia interna. Pero la alternativa no puede ser el hostigamiento callejero de quienes, aparte de responsabilidades en un partido, ostentan cargos institucionales que deben ser respetados.

Bajo esta batalla política ante el congreso, los dirigentes populares siguen dirimiendo el análisis de la derrota electoral, un debate insensatamente pospuesto desde 2004. Frente a quienes defienden que la derrota se ha debido a la estrategia extremista seguida durante la anterior legislatura, se han alzado quienes sostienen la exclusiva responsabilidad de Rajoy, al que acusan de pusilanimidad. La apelación de estos sectores a la defensa de unos principios que nunca especifican no es una novedad: también era ésta su consigna frente a Zapatero. La pervivencia de esta estrategia convierte la crisis del PP en un asunto que concierne a todos, puesto que, si se vuelve a imponer, marcará la legislatura recién comenzada e intentará reproducir entre los ciudadanos la misma división que está provocando entre los militantes populares.
Ahora que pretende rectificar es cuando mejor se advierte hasta qué punto Mariano Rajoy se comportó durante los cuatro últimos años como un aprendiz de brujo. La entronización de "referentes morales" en la lucha contra ETA, como María San Gil y Ortega Lara, tenía como propósito deslegitimar cualquier política antiterrorista que no fuera la del PP. Esos "referentes morales" se han vuelto no sólo contra Rajoy, sino también contra el propio PP del País Vasco, que ha desautorizado las inexplicables maniobras de María San Gil. Su condición de amenazada merece el respeto y la solidaridad, lo mismo que el sufrimiento de Ortega Lara. Pero no los hace distintos de los ciudadanos que sufren en carne propia el azote terrorista. Estar o haber estado en el objetivo de ETA no es la única razón para combatirla, ni tampoco la mejor garantía para hacerlo con eficacia. Porque en esta lucha participan la inmensa mayoría de los ciudadanos y porque la condición de víctima no otorga mayor clarividencia política.
El resultado de la crisis que se dirime en el seno del PP afectará, entre otros aspectos, al papel de los medios de comunicación en una sociedad democrática. La prensa sensacionalista, con el diario El Mundo y la emisora episcopal a la cabeza, han confundido la labor crítica que debe ejercer el periodismo con la intervención cínica y descarada en los asuntos de un partido político, cuya función está reconocida por la Constitución. No sólo han sustituido los argumentos por las descalificaciones, sino que han llegado al extremo de convocar manifestaciones ante la sede del PP, igual que antes las convocaron contra el Gobierno. Rechazar esta injerencia no es defender a Mariano Rajoy, como tampoco fue en su día defender al Gobierno; es defender el sistema democrático frente a los grupos de presión de cualquier naturaleza que utilizan el chantaje y el matonismo.
Para que el debate político se pueda desarrollar en libertad, es preciso que los ciudadanos estén informados y no enardecidos, y que nadie les coloque en la descarnada disyuntiva de elegir entre lo que hay y lo intolerable.





¿Comprende ahora, señor Rajoy, lo que es una conspiración?

Yo los ponía a todos a estudiar Educación para la Ciudadanía.


#202
Manuel

Políticos elitistas

Empleamos eufemismos: nos quejamos de que ciertos políticos son "demasiado elitistas".

Sin embargo, nos resulta incómodo reconocer que el verdadero problema que tienen algunos candidatos es que son cultos. Sus propuestas pueden ayudar a la gente normal, ellos mismos pueden ser hijos de pobres inmigrantes, pero son hombres y mujeres poco corrientes.

Sería, pues, mejor que nuestros expertos televisivos prestasen más atención a los temas y a las propuestas políticas, que dejaran de utilizar la palabra élite como si fuera una enfermedad de peleles, y que volvieran a introducir en nuestro vocabulario, como adjetivos positivos, las palabras inteligente y culto.


#201
Manuel

Chikimanía


¡Perrea!


#200
Manuel

martes, mayo 20, 2008

Chine en Afrique

"L'Afrique est ruinée ? La Chine est preneuse"
LE MONDE - 19.05.08


Le dernier acte de la mondialisation se joue loin des yeux occidentaux. Ses acteurs ? Des milliers de migrants chinois qui s'installent partout en Afrique pour construire, produire et commercer. Serge Michel et Michel Beuret, avec le photographe Paolo Woods, sont allés à leur rencontre. Nous publions des extraits du prologue de leur livre, qui paraît mardi 20 mai. La Chinafrique, Pékin à la conquête du continent noir, photographies de Paolo Woods. © Editions Grasset & Fasquelle, 2008.

"Ni hao, ni hao." Nous marchions depuis dix minutes dans cette rue de Brazzaville quand une joyeuse pelote de petits Congolais s'est arrêtée de courir après un ballon pour nous saluer. Les Blancs, en Afrique, ont l'habitude des "hello mista !", des "salut toubab !" ou des "Monsieur Monsieur !". Mais ces enfants, alignés et souriants au bord de la rue, ont enrichi le répertoire. Ils ont crié "ni hao, ni hao", bonjour en chinois, avant de reprendre leur jeu. Pour eux, tous les étrangers sont chinois.
Quelques centaines de mètres plus loin, une société chinoise était en train de construire le nouveau siège de la télévision nationale congolaise, un bâtiment de verre et de métal comme tombé du ciel dans ce quartier populaire. Et à l'entrée de la rue, cette même société érigeait une villa somptueuse pour un membre du gouvernement, sans doute en remerciement de l'attribution du chantier de la télévision. En ville, d'autres compagnies chinoises mettaient la dernière main au nouveau ministère des affaires étrangères et de la francophonie et bouchaient les trous d'obus dans les bâtiments touchés par la guerre civile.
A 2.250 km au nord-ouest de là, dans la banlieue de Lagos, au Nigeria, l'usine Newbisco passait pour une malédiction. Fondée par un Britannique avant l'indépendance de 1960, cette unité de production de biscuits secs a changé souvent de mains, aucun propriétaire n'étant capable de la tenir à flot dans un pays où les exportations pétrolières et la corruption étouffent toute autre activité économique. En 2000, son avant-dernier patron, un Indien, a revendu Newbisco en état de ruine à l'homme d'affaires chinois Y. T. Chu. Lorsque nous sommes entrés dans l'usine, un matin d'avril 2007, une odeur de farine et de sucre flottait dans l'air. Les tapis roulants charriaient chaque heure plus de trois tonnes de petits biscuits aussitôt emballés par des dizaines d'ouvrières. "Nous couvrons à peine 1 % des besoins du marché nigérian", a dit Y. T. Chu en souriant. Les reporters rentrent souvent d'Afrique avec des histoires dramatiques d'enfants affamés, de conflits ethniques et de violences incompréhensibles. Nous avons bien sûr été témoins de tout cela lors de nos reportages en Afrique ces dernières années, mais, cette fois, au moment de commencer la rédaction de ce livre, ce sont les images d'une Afrique nouvelle qui nous passent devant les yeux : les enfants de Brazzaville qui saluent en chinois, l'usine de biscuits de Lagos ou encore l'autoroute construite au Soudan, que nous avons empruntée à l'été 2007.
Nous roulions depuis deux heures entre Khartoum et Port-Soudan lorsqu'un passage du livre de Robert Fisk nous est revenu en mémoire. En 1993, c'est dans un village à gauche de cette route que le reporter britannique avait rendez-vous avec Oussama Ben Laden, réfugié au Soudan après avoir appelé à la guerre sainte contre les Américains en Arabie saoudite. Pour remercier ses hôtes soudanais, il a expliqué à Fisk qu'il allait construire une nouvelle route de 800 km entre la capitale et le grand port. En 1996, le terroriste est obligé de fuir à nouveau, cette fois en Afghanistan, où il a développé d'autres projets que le génie civil. Qui allait terminer son chantier ? Les Chinois. Ils prévoient même de le doubler d'une voie de chemin de fer. Arrivées massivement dans le pays dès le milieu des années 1990, les entreprises chinoises y ont déjà investi 15 milliards de dollars, en particulier dans les puits de pétrole qui fournissent aujourd'hui à la Chine jusqu'à 10 % de ses importations.

Pendant plus d'un an, nous avons parcouru des milliers de kilomètres et visité quinze pays pour raconter ce que la Chine fait en Afrique. L'idée nous trottait dans la tête depuis un certain temps, mais elle s'est imposée lors d'une rencontre impromptue avec Lansana Conté, le président de Guinée, à la fin octobre 2006. Cela faisait une dizaine d'années qu'il n'avait pas parlé à la presse étrangère. Pourquoi accepter de nous voir, ce jour-là, dans son village natal, à trois heures de la capitale, Conakry ? Peut-être le besoin de prouver qu'il était encore vif, alors qu'on le disait à l'agonie et que le pays se laissait gagner par le chaos. De fait, la discussion fut assez sombre, malgré le décor ravissant de sa grosse villa donnant sur son lac privé. Le président a traité la plupart de ses ministres de "voleurs" et fustigé les Blancs "qui n'ont jamais cessé de se comporter en colons". Il a fait l'éloge d'une Guinée agricole et a paru accablé par la découverte off-shore de gisements pétroliers qui, à son avis, feront de la Guinée un pays plus corrompu encore.

Une seule fois, le visage présidentiel s'est éclairé : lorsque la discussion a glissé sur les Chinois. "Les Chinois sont incomparables ! s'est exclamé le vieux général. Au moins, ils travaillent ! Ils vivent avec nous dans la boue. Il y en a qui cultivent, comme moi. Je leur ai confié une terre fatiguée, vous devriez voir ce qu'ils en ont fait !"
La présence de Chinois en Afrique n'est plus une surprise. Ces quatre ou cinq dernières années, nous les avions vus progresser un peu partout lors de nos reportages en Angola, au Sénégal, en Côte d'Ivoire ou au Sierra Leone. Mais le phénomène a changé d'échelle. Tout se passe comme s'ils avaient d'un coup décuplé leurs efforts au point de pénétrer l'imaginaire de tout un continent, du vieux président guinéen, qui ne voyage plus que pour se faire soigner en Suisse, aux petits Congolais trop jeunes pour distinguer un Européen d'un Asiatique.

En quelques années, la Chine en Afrique est passée de sujet pointu pour spécialistes en géopolitique à un thème central dans les relations internationales et la vie quotidienne du continent. Et pourtant, chercheurs et journalistes continuent de brasser les mêmes chiffres macro-économiques : le commerce bilatéral entre les deux régions a été multiplié par cinquante entre 1980 et 2005. Il a quintuplé entre 2000 et 2006, passant de 10 à 55 milliards, et devrait atteindre 100 milliards en 2010. Il y aurait déjà 900 entreprises chinoises sur le sol africain. En 2007, la Chine aurait pris la place de la France comme second plus gros partenaire commercial de l'Afrique.Ce sont là des chiffres officiels, qui ne prennent pas en compte les investissements de tous les migrants. D'ailleurs, combien sont-ils ? Un séminaire universitaire organisé à la fin 2006 en Afrique du Sud, où la communauté chinoise est la plus nombreuse, avance le chiffre de 750 000 pour tout le continent. Les journaux africains, eux, se laissent parfois aller à évoquer "des millions" de Chinois. Du côté chinois, l'estimation la plus haute vient du vice-président de l'Association de l'amitié des peuples chinois et africains, Huang Zequan, qui a parcouru 33 des 53 pays africains. Dans une interview au Journal du commerce chinois en 2007, il estime que 500 000 de ses compatriotes vivent en Afrique (contre 250 000 Libanais et moins de 110 000 Français).
Tout ces migrants-là, comme s'ils n'étaient qu'une armée de fourmis, n'ont pas de nom, pas de visage et restent muets. Le plus souvent, les journalistes se plaignent qu'ils refusent de parler. Et le ton des articles pour les décrire est inquiet, voire alarmiste, comme si l'arrivée d'une nouvelle puissance n'était qu'une calamité de plus pour le continent noir, aux souffrances déjà infinies.
Voyons les choses d'une autre façon. L'entrée de la Chine sur la scène africaine pourrait bien représenter, pour Pékin, son couronnement de superpuissance mondiale, capable de miracles aussi bien chez elle que sur les terres les plus ingrates de la planète. Et, pour l'Afrique, cette rencontre marque peut-être le rebondissement tant attendu depuis la décolonisation des années 1960, de son heure qui sonne enfin, du dernier espoir du président guinéen mais aussi des 900 millions d'Africains, le signal que plus rien ne sera comme avant. Passons les acteurs en revue.
Les Chinois d'abord. L'histoire, telle qu'on la raconte en Occident, veut qu'ils vivent depuis des millénaires une aventure tragique, essentiellement collective et confinée à l'intérieur de leurs immenses frontières. Un jour de décembre 1978, alors que l'empire du Milieu se remettait à peine des affres de la révolution culturelle, Deng Xiaoping leur a lancé un slogan révolutionnaire : "Enrichissez-vous". Vingt ans plus tard, c'est devenu le credo d'un milliard 300 millions de Chinois et, pour une partie d'entre eux, c'est chose faite. Pour les autres, les ruraux surtout, la vie est devenue impossible. Depuis la nuit des temps en Chine, cette catégorie-là cherche à quitter sa terre pour un monde meilleur. La diaspora chinoise, dit-on, est la plus nombreuse au monde, avec 100 millions de personnes, et la plus riche. (...) Jusqu'en 2000, Pékin tentait encore de freiner le mouvement, afin de ne pas entacher l'image du régime. Aujourd'hui, il l'encourage, en particulier pour les braves qui veulent tenter leur chance en Afrique. Dans l'esprit des dirigeants chinois, et singulièrement dans celui du président, surnommé parfois Hu Jintao l'Africain, l'immigration est même devenue une partie de la solution pour faire baisser la pression démographique, la surchauffe économique, la pollution. "Nous avons 600 rivières en Chine, 400 sont mortes de pollution, affirmait un scientifique dans Le Figaro, sous couvert de l'anonymat. On ne s'en tirera pas sans envoyer 300 millions de personnes en Afrique !"
Ils sont pour l'instant des centaines de milliers à avoir fait le grand saut.
Et c'est ainsi que s'achève, dans le plus grand silence, l'une des dernières étapes de la mondialisation et la rencontre des deux cultures les plus éloignées que la terre puisse porter. En Afrique, leur nouveau Far West, les Chinois découvrent à tâtons les grands espaces, l'exotisme, le rejet, le racisme, l'aventure individuelle - voire intérieure. Ils comprennent que le monde est plus complexe que ne le décrit le Quotidien du peuple. Ces migrants-là se retrouvent tantôt prédateurs, tantôt héros de leur propre histoire, conquistadors ou samaritains. Ils ont, bien sûr, tendance à rester entre eux, à manger comme chez eux, ils ne font pas l'effort d'apprendre les langues autochtones ni même le français ou l'anglais et affichent souvent une moue de dégoût à l'idée d'épouser les coutumes locales, sans parler d'une femme africaine !

A force de s'être enfermés derrière leurs grandes murailles durant des millénaires, les Chinois auraient perdu l'envie de s'adapter aux autres civilisations ou de cohabiter avec elles. Mais aucun ne reviendra indemne d'Afrique. Leurs voyages, leurs découvertes ébranlent désormais l'inertie de la Chine autant qu'a pu le faire, dans les années 1980, sa conversion au capitalisme. Ces Chinois-là feront naître de nouvelles idées, de nouvelles ambitions.
D'ailleurs, leur gouvernement, lui aussi, change depuis qu'il a intensifié sa présence en Afrique. Très attaché à sa devise de "non-ingérence" dans les affaires intérieures, il se rend compte progressivement qu'un soutien trop affiché à certains dictateurs peut lui causer un tort considérable. C'est ainsi que Pékin, après avoir été le plus sûr allié de Khartoum ou de Harare, tente aujourd'hui de freiner l'élan guerrier du Soudan au Darfour et n'aide plus Robert Mugabe, le dictateur zimbabwéen, qu'au compte-gouttes.
L'Afrique, ensuite. Les puissances coloniales l'ont pillée jusqu'en 1960, avant de pérenniser leurs intérêts en y soutenant ses régimes les plus brutaux. L'aide, que l'on estime à 400 milliards de dollars pour toute la période 1960-2000 (400 milliards, c'est l'équivalent du PNB de la Turquie en 2007, mais aussi des fonds que l'élite africaine aurait cachés dans les banques occidentales), n'a pas produit l'effet escompté et aurait même, selon une théorie en vogue, empiré les choses. Il n'empêche, l'Afrique n'a survécu que grâce au sentiment de culpabilité des Occidentaux, qu'elle a fini par décourager. En faisant échouer tous les programmes de développement, en restant la victime éternelle des ténèbres, des dictatures, des génocides, des guerres, des épidémies et de l'avancée des déserts, elle se montre incapable de participer un jour au festin de la mondialisation. "Depuis l'indépendance, l'Afrique travaille à sa recolonisation. Du moins, si c'était le but, elle ne s'y prendrait pas autrement", écrit Stephen Smith dans Négrologie. Avant de poursuivre avec ces mots terribles : "Seulement, même en cela, le continent échoue. Plus personne n'est preneur."

Erreur, la Chine est preneuse.
Pour alimenter sa croissance démesurée, la République populaire a un besoin vital en matières premières dont le continent regorge : le pétrole, les minerais, mais aussi le bois, le poisson et les produits agricoles. Elle n'est pas rebutée par l'absence de démocratie ni par la corruption. Ses fantassins ont l'habitude de dormir sur une natte, de ne pas manger de la viande tous les jours. Ils trouvent des opportunités là où d'autres ne voient que de l'inconfort ou du gaspillage. Ils persévèrent là où les Occidentaux ont baissé les bras pour un profit plus sûr. La Chine voit plus loin. Ses objectifs dépassent les anciens prés carrés coloniaux et déploient une vision continentale à long terme. Certains n'y voient qu'une stratégie, apprise de Sun Tsu : "Pour battre ton ennemi, il faut d'abord le soutenir pour qu'il relâche sa vigilance ; pour prendre, il faut d'abord donner." D'autres croient sincèrement aux partenariats "gagnant-gagnant", ce leitmotiv de la propagande de Pékin. De fait, la Chine ne fait pas que s'emparer des matières premières africaines. Elle écoule aussi ses produits simples et bon marché, retape les routes, les voies ferrées, les bâtiments officiels. Manque d'énergie ? Elle construit des barrages au Congo, au Soudan, en Ethiopie, et s'apprête à aider l'Egypte à relancer son programme nucléaire civil. Besoin de téléphone ? Elle équipe toute l'Afrique de réseaux sans fil et de fibres optiques. Les populations locales sont réticentes ? Elle ouvre un hôpital, un dispensaire ou un orphelinat. Le Blanc était condescendant et m'as-tu-vu ? Le Chinois reste humble et discret. Les Africains sont impressionnés. Plusieurs milliers parlent ou apprennent aujourd'hui le chinois. Beaucoup d'autres admirent leur persévérance, leur courage et leur efficacité. Et toute l'Afrique se réjouit de cette concurrence qui casse les monopoles des commerçants occidentaux, libanais et indiens. (...)

La Chine en Afrique est donc plus qu'une parabole de la mondialisation, c'est son parachèvement, un basculement des équilibres internationaux, un tremblement de terre géopolitique. S'y installe-t-elle au détriment définitif de l'Occident ? Sera-t-elle pour le continent des ténèbres la lumière providentielle ? L'aidera-t-elle à prendre enfin sa destinée en main ? Pour répondre à ces questions, nous le savions, quelques articles ne suffiraient pas. Il fallait aller sur place, sillonner l'Afrique de part en part, aller à la rencontre des Chinois et des Africains, se mettre dans la peau des uns et des autres ; il fallait écrire ce livre...


#199
Manuel

domingo, mayo 18, 2008

La noche del Arte

Las pinacotecas madrileñas abren hoy hasta la una de la madrugada con actividades gratuitas en el Día Internacional de los Museos.
Una vigilia de unos centros que han sido reconocidos como los que mejor tratan a su público

Entre las capitales mundiales de la cultura, Madrid es la que más cuida a los visitantes de sus principales museos. Así de claro lo ven desde Francia, más en concreto desde París, ciudad museística por excelencia. La capital española ha resultado la primera clasificada en un informe del Comité Regional de Turismo de París Île-de-France, en competencia con siete grandes mecas culturales: Londres, Nueva York, Berlín, Roma, Ámsterdam, Washington y la propia París.

De cada ciudad, el organismo gubernamental francés estudió cuatro museos o recintos monumentales. Lo hizo enviando en secreto a un equipo que inspeccionó minuciosamente las instalaciones e indagó en la atención que recibe el público. En Madrid estuvieron entre el 5 y el 15 de julio de 2007, en cinco visitas a los museos del Prado, Thyssen-Bornemisza y Reina Sofía, además del Palacio Real. Sobre un máximo de 1.000 puntos, los cuatro recintos madrileños obtuvieron una media de 847. Más de un 10% de ventaja respecto a la alcanzada por las 28 instituciones visitadas (740 puntos), que incluían el Louvre, el Musée d'Orsay, la Tate Modern, el British Museum, el Rijkmuseum, el Van Gogh de Ámsterdam, la National Gallery de Washington, el MOMA y el Museo del Vaticano, además de monumentos como la Torre Eiffel, el Empire State Building, el Coliseo romano, la Torre de Londres, el Bundestag, la estatua de la Libertad y el palacio de Versalles. El informe se presentará en público en junio.
Madrid no sólo ha logrado ser la ciudad mejor puntuada, sino que ha situado al museo Thyssen-Bornemisza en el primer lugar del ranking de los recintos analizados, con una puntuación de 885 sobre 1.000. En el acta elaborada por los inspectores franceses se resalta que el museo es "grande, abierto, fácil de encontrar y accesible".
Entre otros aspectos con puntuación máxima, el jurado subraya la visibilidad de los carteles que informan sobre tarifas, horarios y accesos, así como los datos referidos a las exposiciones; la actualización de la información que se ofrece al público; la fácil identificación, disponibilidad y amabilidad del personal del museo y la comodidad de la visita.
"La atención al visitante depende en gran medida de la satisfacción laboral del personal, algo en lo que llevamos años trabajando", resalta Carlos Fernández de Henestrosa, director gerente del Museo Thyssen. Lo ratifica Sara Neira, responsable de atención al visitante como directora de Recursos Humanos y Servicios Generales: "Nuestra prioridad es ofrecer formación al personal en este terreno, poniendo énfasis en los pequeños detalles que complazcan al visitante". Desde 1995, el museo tiene un sistema de calidad por el que la dirección sabe en todo momento lo que les sucede a los visitantes. "Cada servicio", afirma Neira, "hace un informe semanal en el que se recoge cualquier pequeño conflicto que haya surgido para darle respuesta inmediata". Entre otras prestaciones, el Thyssen cuenta con sala de lactancia, venta de entradas con hora asignada, folletos informativos en Braille, y aseos adaptados y libre movilidad para personas con discapacidad.
El museo cuenta con 3.000 visitantes diarios, de media. En 2007 faltaron 20.000 personas para alcanzar el millón de visitantes, cifra que, según su gerente, superarán en 2008.

Con vistas a la ampliación, el Museo del Prado decidió reforzar el área de atención al público. Por un lado, con más recursos económicos y técnicos. Por otro, creando nuevas plazas y las figuras del jefe de área y de coordinadora general de Atención al Visitante. Marina Chinchilla, que ocupa este último cargo, sostiene que "la clave de las mejoras está en el fortalecimiento de esta área, a la que se ha equiparado con otras en la estructura organizativa". Además, en el proceso de captación de benefactores, una sola marca, Telefónica, se ocupa ahora en exclusiva del patrocinio de la atención al público de la pinacoteca.
Esta política se ha traducido en nuevas áreas de descanso, un vestíbulo y zonas de acogida más apropiadas, dos mostradores de información con personal especializado, mejoras en los servicios de audioguías (pronto se incorporarán unas sólo para niños), un centro de atención al visitante y puertas específicas para canalizar la entrada de grupos, entre otras medidas. El resultado está siendo espectacular. El Prado ha visto cómo este año ha aumentado en un 20,73% el número de visitantes. Ya han pasado por él en 2008 más de 1.120.000 personas. En 2007 fueron más de 2.650.000.
El Reina Sofía recibió en 2007 1.570.000 visitantes, un 10% más que en 2006. Entre sus prestaciones más relevantes, Miriam García Armesto, su directora de Comunicación, subraya "los variados programas para personas con discapacidad y un profuso programa educativo". Las signoguías para personas con discapacidad auditiva son un ejemplo de servicio avanzado. Los abundantes talleres para familias y jóvenes son otra seña de identidad del museo, que proyecta una amplia mejora de sus señales -dada la ampliación- y la edición de un folleto experiencial con el que el visitante, de un vistazo, pueda conocer todo aquello que ese día encontrará en el museo.


#198
Manuel

Brutta e povera Italia

Hace mucho que los españoles, por lo menos los que salen en televisión, dejaron de distinguir qué se puede decir en público y qué en privado, y dejar de saber eso es una de las cosas más graves que le pueden ocurrir a una sociedad. Yo he visto a mujeres “normales” contar con una risita, en un programa, que su marido “se empeñaba siempre en metérsela por detrás”, o cómo una señorita desenfadada, en otro de “educación sexual”, manipulaba con desparpajo un vibrador y otros utensilios y enseñaba muy gráficamente la manera mejor de “mamarla” para darle gusto al consumidor. He oído soltar las mayores groserías y basteces a presentadores, tertulianos, periodistas e invitados, ufanos de emplear ante las cámaras un lenguaje de patio de prisión. Y estoy harto de ver series y películas cuyos doblaje o subtítulos no se corresponden con los diálogos originales, no sólo por las ignorantes traducciones, sino porque parece que haya la consigna de que todo el mundo encadene tacos sin parar, aunque no los haya en inglés. Si alguien dice “You are kidding”, que significa “Bromeas” sin más, y que en modo alguno es expresión malsonante, los subtítulos rezan invariablemente “Estás de coña”. Y si alguien dice “Maldito seas”, eso será convertido por los traductores en “Me cago en tu puta madre”, y siempre así. En contra de lo que creen los espectadores españoles, en el cine americano se oyen bastantes menos zafiedades de las que nos tragamos aquí. También he leído a columnistas disertar sobre sus “almorranas” o hablar de lo que leen cuando van al retrete.

Por fortuna, en la política, y salvo excepciones, aún se distingue un poco entre lo que puede decirse en privado y en público, y la prueba es que, cada vez que se ha pillado a un dirigente con un micrófono abierto que él creía cerrado, se le han oído expresiones normales en la vida privada (“Este tío es gilipollas” y cosas por el estilo), pero que se evitan a toda costa en las declaraciones. El disimulo, las formas, la hipocresía si se quiere, parecen aún cosas necesarias –y además son civilizadas–, y no sólo en lo que respecta al léxico, sino también a los contenidos. Ojalá eso nos dure en España, porque lo cierto es que se está abandonando en otros países, y las dejaciones suelen ser contagiosas. No es sólo que el muy patán Hugo Chávez lleve años insultando en público a todo bicho viviente que se le atragante, y que nadie –ni los insultados ni sus electores venezolanos– le dé un toque o le conteste. Es también el gañán Sarkozy quien les suelta cuatro frescas malhabladas a un periodista, a un colaborador o a un ciudadano que rehúsa darle la mano y complacer así su populismo. Pero la palma en esto se la llevan los políticos italianos que acaban de vencer en las recientes elecciones, los muy palurdos Berlusconi y Bossi. De sus dos anteriores etapas al frente del Gobierno –es deprimente que un país exquisito en tantos aspectos haya votado a semejante hortera ¡por tercera vez!–, del primero se conocen ya toda suerte de chascarrillos sin gracia y de mal gusto. El segundo no tiene reparo en hablar de fusiles calientes para combatir, cañonazos para las pateras y recurrir a otras metáforas bélicas –bueno, esperemos que sólo sean metáforas, que no lo sé–. El casi octogenario alcalde de Treviso, Gentilini, no tiene inconveniente en mostrarse orgulloso de lo que aprendió de la “mística fascista” y aplicarlo: el fascismo de Mussolini, aquel aliado de Hitler, aquel dictador que llevó a Italia al hundimiento. Y el nuevo alcalde de Roma, Alemano, no se corta a la hora de manifestar que no soporta a los gitanos y que va a arrasar sus campamentos por las buenas.
Lo que está sucediendo en Italia –o antes en Polonia, con los gemelos Kaczynski– es muy preocupante. Hay allí unos políticos triunfantes que han borrado los límites entre lo que se puede decir o no en público. Han optado por hablar y comportarse como muchos de sus electores, sólo que éstos no tienen ocasión de hacerlo más que en privado. Una forma superior de la demagogia consiste en no limitarse a decirle al pueblo lo que éste desea oír, sino en –además– adoptar en público los mensajes y el vocabulario brutales que en principio sólo son admisibles en ese ámbito privado, y así darles legitimidad. “Lo que tú dices en voz baja lo voy a decir yo en voz alta, delante de cámaras y micrófonos, y así te autorizo y te halago. Yo soy como tú en todo, mira, y además no me escondo. No te escondas tampoco tú. Sal y vótame”. Y la gente va y lo vota, al deslenguado, al desfachatado, al chulo, al matón, al que ha perdido los modales y la cortesía. Esto es muy alarmante y muy grave, porque un político, precisamente, nunca debe ser “como yo en todo”, o, si lo es, debe disimularlo y conducirse como alguien con responsabilidad y mayor saber, como alguien a quien se contrata para que no incurra en nuestras simplezas y exageraciones, ni en nuestras manías y arbitrariedades, y para que hable no como lo hacemos todos en la taberna, sino como requiere el foro. Que los políticos empiecen a expresarse como en las tabernas, sin cortapisas ni hipocresías, suele ser el primer paso hacia un fascismo real. Si quienes deben atemperar y matizar encienden los ánimos y sueltan barbaridades como las que casi todos soltamos en casa, es fácil que a continuación las barbaridades pasen a cometerse, porque entonces se recorrerá muy velozmente el trecho que suele ir del dicho al hecho.

Javier Marías, 18/05/08, EPS


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Manuel

Pienso, luego dudo

El escritor filósofo Henri Frédéric Amiel decía:

"El hombre que pretende ver todo con claridad antes de decidir, nunca decide".

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