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#225
Manuel
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Finanziert ist dieser Luxus häufig auf Pump. Und die Isländer schuften hart, um sich den Wohlstand leisten zu können: Im Jahr 2007 arbeiteten die isländischen Männer durchschnittlich 47 Stunden in der Woche, bei den Frauen waren es 36 Stunden. Es ist auch nicht ungewöhnlich, sich mit zwei oder drei Jobs über Wasser zu halten.
Selbst die Einheimischen stöhnen noch hin und wieder, wenn sie beispielsweise für eine Tüte Obst 3500 isländische Kronen (ISK) hinblättern, was umgerechnet rund 30 Euro entspricht. Vielleicht zahlen sie darum fast nur noch mit Kreditkarte - so kommt der Preisschock erst später. Touristen schrecken die hohen Preise aber kaum ab: Vergangenes Jahr verzeichnete die Insel mit knapp 500.000 deutlich mehr Besucher, als sie Einwohner hat.

Die Isländer zahlen ungern Miete und kaufen lieber ihre Wohnungen und Häuser. WGs sind in Reykjavík eher unüblich, Studenten kommen im Wohnheim oder Gästehaus unter. Deren Besitzern sind sie willkommen: Da das Sommersemester im Mai endet und das Wintersemester im September beginnt, füllen Studenten außerhalb der Saison die Zimmer.
Für sie gelten nicht die gleichen Preise wie für Sommertouristen. Ein einzelnes Zimmer in Reykjavík kostet monatlich etwa 30.000 bis 40.000 ISK (260 bis 350 Euro) hinblättern, ein kleines Apartment etwa 70.000 ISK (610 Euro). Zum Sommer müssen die Studenten dann die Gästehäuser verlassen. Oder sie zahlen den Touristenpreis, der gut viermal so hoch liegt.
Der Isländer fährt gern jeppi
Öffentliche Verkehrsmittel? In Island schwierig: Eine Straßenbahn gibt es nicht. Einst verfügte das Land über drei Eisenbahnen - die sind inzwischen aber stillgelegt und wurden für den Personenverkehr nie eingesetzt.
Dafür gibt es Busse und Fahrräder. Eine Busfahrt in Reykjavík kostet 2,40 Euro. Der Fahrgast muss die Münzen passend in eine durchsichtige Geldbox werfen, denn Wechselgeld gibt es nicht. Und normalerweise kein Ticket - der Busfahrer druckt nur dann eine Fahrkarte aus, wenn er nach einem skiptimiði, einem "Transfer Ticket", gefragt wird. Damit kann man mehrmals umzusteigen, sofern die Fahrt höchstens 70 Minuten dauert. Dauerkarten kommen billiger: Zwei Wochen Busfahren kostet rund 30 Euro, ein Monat knapp 50 Euro.
Die Isländer selbst fahren am liebsten Auto. Große Autos. Gefühlt jedes dritte Auto auf Islands Straßen ist ein dicker fetter jeppi, ein Geländewagen. Für die Miete eines wuchtigen Jeeps muss man etwa 165 Euro pro Tag bezahlen. Um Island zu erkunden, reicht aber auch ein Kleinwagen ab 60 Euro pro Tag, je nach Saison. Ab 100 Kilometer täglich kostet der Leihwagen aber oft extra.
Im Kino schaut man OmU
Cineasten werden auch in Reykjavík etwas verstehen. Wie im übrigen Norden werden die Filme im Originalton ausgestrahlt und mit Untertiteln versehen. Eine Kinokarte kostet etwa sieben Euro. Besitzern einer isländischen Kreditkarte bieten Banken oft einen besonderen Rabatt an - zwei Kinokarten zum Preis von einer. Außerdem lieben die Einwohner Reykjavíks Kinofestivals. Kauft man sich dort einen Pass, wird das einzelne Ticket noch günstiger.
Deutlich teuer ist es in der isländischen Oper: Ein Besuch kostet zwischen 23 und 60 Euro. Studentenrabatt fällt aus, aber Besucher bis 25 Jahre zahlen nur 21 Euro. Beim Nationaltheater können Studenten ihre Tickets auf den letzten Drücker am Tag der Aufführung kaufen, für nur 13 Euro.
Nordisches Nachtleben: Vorglühen entlastet auch in Island den Geldbeutel
Das Nachtleben in der nördlichsten Hauptstadt der Welt ist legendär. Bei den Clubs und Kneipen um die Flaniermeile Laugavegur ist der Eintritt meist frei, dafür haben sie gepfefferte Getränkepreise. Deswegen füllen sich die Clubs sehr spät: Viele Isländer treffen sich vorher daheim und glühen vor - das entlastet den Geldbeutel.
Unter der Woche trinken die Nordlichter kaum, am Wochenende holen sie alles auf. Für ein Glas Bier zahlen sie ungefähr sechs Euro, für Cocktails und Longdrinks um die zehn Euro. Eine Happy Hour wie in deutschen Bars ist in Island eher unüblich - zum Leidwesen der Isländer. Stattdessen bieten einige Bars sechs Biere zum Preis von 26 Euro an.
Noch etatschonender ist es, sich der rúntur anzuschließen. Cruisen auf Isländisch: Man setzt sich am Wochenende ins Auto, dreht die Musik auf und fährt die Laugavegur runter. Da das viele tun und die Straße sehr schmal ist, geht es im Schritttempo voran. So hat das Partyvolk genug Zeit, die blitzenden Schlitten zu bewundern.
Hot Dog - nicht Fisch!
Wer sich in Island so richtig den Bauch voll schlagen möchte, sollte das am besten mit Hot Dogs tun - denn das und nicht Fisch ist das heimliche Nationalgericht. Die besten Hot Dogs in Reykjavík gibt es in einem kleinen Stand nahe dem Lækjatorg. Hier ist nahezu rund um die Uhr eine lange Schlange, selbst Bill Clinton hat sich dort schon eingereiht. Einmal Hot Dog: zwei Euro.
Eine zweite günstige Variante ist der Mensabesuch. Ein Essen dort kostet zwischen 2,40 und 5,20 Euro. Wer im Restaurant satt werden will, braucht mindestens 13 Euro. Trinkgeld ist in Island nicht üblich und der Service im Preis schon drin. Entsprechend ist manchmal die Laune der Kellner.
Lieblingsort des unterkühlten Isländers: Heißer Pott
Isländer lieben es, schwimmen zu gehen. Genau genommen lieben sie es, in heitir pottar, in heißen Pötten, zu sitzen - kein Wunder, wenn auch im Sommer das Thermometer die 15-Grad-Marke selten überschreitet. Reykjavík ist auch bekannt als Badestadt. Das Besondere: Wer hier schwimmen geht, planscht direkt neben Eis und Schnee, denn die Schwimmbäder sind meist unter freiem Himmel. Aber das normale Badewasser ist sehr warm - gefüllt aus geothermischen Quellen. Neben der 50-Meter-Bahn dümpelt in verschiedenen Pötten 37 bis 42 Grad heißes Wasser.
Vor dem Bad ist eine ausgiebige Dusche obligatorisch. Wer sich nicht daran hält, erntet böse Blicke. In den Duschen sind auf kleinen Schildern Männlein und Weiblein abgebildet und die Körperteile, die besonders gründlich gewaschen werden sollten, rot eingekreist. Die Ausrede "Habe ich nicht gewusst!" zieht hier also nicht. In dem Bad Sundlaug Vesturbæjar schwimmt die Prominenz Reykjavíks - zum Beispiel Sängerin Björk. Aber auch für Normalsterbliche ist der Preis erschwinglich. Der Eintritt kostet gut drei Euro, das Zehnerticket 22 Euro.
Rund 50 Kilometer südlich von Reykjavík liegt das wohl bekannteste Planschbecken Islands: die Blaue Lagune. Entsprechend der Popularität sind die Preise: 1800 ISK (etwa 15,70 Euro) kostet das Abtauchen inmitten der Lavalandschaft. Im Sommer liegt der Preis noch mal um 500 ISK (etwa 4,30 Euro) höher.
Reitirðu álfana til reiði! - die Elfen werden stinkig: Isländisch für Anfänger
Manuel
#224
Señores: la lengua no es de nadie; esa máquina de maravillosa complejidad que ustedes mismos usan, "con la cual suele el pueblo fablar a su vezino", no es de nadie; no ya la lengua común, que no aparece en la realidad más que como lenguas de Babel, pero ni siquiera una de esas lenguas o idiomas es de nadie, y no hay académico ni emperador que pueda mandar en su maquinaria, ni cambiar por decreto ni la más menuda regla, por ejemplo, de oposiciones entre fonemas y neutralización combinatoria de oposiciones que en ella rijan.
La escritura, la cultura, la organización gubernativa, la escolar, las leyes, las opiniones, ésas sí que tienen dueño; y el dueño es el de siempre: el jefe, sus secretarios, sus sacerdotes, la persona que se cree que sabe lo que dice.
Y ésos ya se sabe lo que quieren o necesitan: quieren ordenar el mundo, el mapa, las poblaciones; es el juego terrible de niños grandes, malcriados y simplones, que ha venido arrasando tierras y torturando gentes desde el comienzo de
Por medio de la escritura y de la escuela, el Poder ha utilizado una y otra vez las lenguas o idiomas para ese fin: tomando en bloque una variedad simplificada del idioma correspondiente, y sin entrar para nada a la maquinaria de la lengua, ha logrado por ley (pero siempre a través de la escuela y la escritura) imponer hasta cierto punto un idioma uniforme dentro de las lindes que los avatares de
En aquello que iba siendo Europa hace unos ocho siglos, los hombres cultos, que hablaban diferentes idiomas o dialectos como lengua cotidiana, trataron de mantener, y mantuvieron durante unos cinco siglos, una lengua común, el latín resucitado por escrito, no sólo para las disputas escolares y científicas, sino también para los tratos internacionales. Pero ya, entre tanto, los Estados modernos, el Español, el Francés, el Inglés, se habían establecido, y preferían volver a repetir, cada cual en su ámbito propio, la empresa del Imperio: la unificación de los varios idiomas y dialectos bajo el mismo ideal; una lengua una para el Estado uno; y en la misma idea les han seguido todas las naciones de cuño estatal, chiquitas o mayores, que tratan de dividirse el mapamundi.
Cierto que el que una lengua, relativamente uniforme, ocupe vastos espacios, tiene sus ventajas, no sólo para los trámites comerciales y administrativos, sino para que, por ejemplo, esta andanada contra los tratantes de lenguas le llegue a más gente que si la escribiera en sayagués; pero la cuenta de lo que con eso gana la denuncia de la mentira en contra de lo que gana la difusión de la mentira, ¿quién, señores, me ayudará a echar esa cuenta?
Agustín García Calvo es catedrático emérito de Filología Clásica de
Si usted es un lector normal lo más seguro es que no tenga ningún interés en el Grupo de los Ocho (G-8). Y con razón.Éste es el grupo de jefes de Estado de las más grandes democracias industrializadas del mundo que se reúnen anualmente para buscar soluciones a las principales amenazas que confronta la humanidad. En estos días se citaron en Hokkaido, Japón. Y no pasó nada. Dice mucho del mundo de hoy que una reunión con tales propósitos y con semejantes participantes solo provoque muy justificadas burlas y bostezos.
La irrelevancia de las reuniones del G-8 es una manifestación de uno de los más amenazantes problemas que enfrenta el planeta: la poca capacidad de los países para trabajar colectivamente en la solución de problemas que no pueden ser resueltos por ningún país trabajando solo.
Este tipo de problemas, cuya solución trasciende esfuerzos meramente nacionales, están proliferando aceleradamente. El calentamiento global, la inmigración, los precios de los alimentos, pandemias como la del sida o el terrorismo son sólo algunos de los muchos ejemplos de amenazas que no respetan fronteras y que desbordan la capacidad de los países, incluyendo a los más ricos y tecnológicamente avanzados, para proteger a sus ciudadanos. Pero al mismo tiempo que la demanda crece, la capacidad del mundo para responder colectivamente está estancada y en algunos casos en declive. Esta brecha entre la demanda de acción global y la oferta disponible crea lo que en otra columna describí como el déficit asesino. Cuando en los mercados de bienes la demanda excede a la oferta, los precios de esos bienes suben. Pero cuando la necesidad que tiene el mundo de que distintos países actúen colectivamente aumenta y la capacidad de los países para responder no aumenta también, los resultados no son precios más altos sino más muertes, más inseguridad personal y más inestabilidad internacional. Este déficit asesino nos lo tenemos que tomar en serio y muy personalmente por qué nos toca muy directamente.
Esto no quiere decir que haya que tomarse en serio las reuniones de estos líderes, pues el G-8 es en realidad un mal chiste. Este grupo de las mayores democracias industrializadas incluye a Rusia, cuyas credenciales democráticas son tan risibles como las que tiene Italia como potencia industrial. En el G-8 ni son todos los que están ni están todos los que son. Están Estados Unidos, Japón, Alemania, Francia, Reino Unido, Italia, Canadá y Rusia. Varios de ellos no son. Y entre los que obviamente sí son pero no están es fácil incluir a China como potencia industrial o India, que es la democracia más grande del mundo. La poca representatividad del G-8 es tan evidente que en la reciente cumbre de Hokkaido los miembros permanentes del grupo decidieron incluir a otros países como invitados. Además de China e India también fueron invitados México, Brasil, Australia, Indonesia y Corea del Sur así como seis países africanos. La ironía es que muchos de los invitados son actores fundamentales mientras que los miembros permanentes son marginales para los propósitos de una reunión cuya agenda incluyó la reducción de emisiones de gases que contribuyen al efecto invernadero, la crisis alimentaria, los precios de la energía, la debilidad de la economía mundial y los problemas de África.
Aun repotenciándose con la ayuda de los invitados esta reciente reunión del G-8 no logró mucho. Y es que al G-8 no solo le cuesta llegar a acuerdos con respecto a metas concretas (disminuir emisiones de CO2, combatir la pobreza, reducir el gasto militar, etc.) si no que aun cuando se comprometen, los países raramente cumplen sus promesas. De hecho, han proliferado ONG cuya misión es medir los esfuerzos que hacen los países más ricos, y que habitualmente producen informes que pocos leen, denunciando que los gobiernos no están cumpliendo lo que le prometieron al resto del mundo.
El G-8, creado en 1973 (entonces con seis países) es una institución obsoleta que no ha logrado cambiar para adaptarse a las realidades de hoy. Su desaparición no tendría mayores consecuencias.
Pero, paradójicamente, su irrelevancia es muy importante ya que revela de manera patética lo débil que es la capacidad del mundo para trabajar en conjunto. Ni siquiera unos pocos grandes lo logran. Y esto es grave. El mundo de hoy necesita desesperadamente más y mejores instituciones globales, colectivas y democráticas capaces de hacer juego, coordinar esfuerzos, despabilar a las naciones indiferentes ante los problemas de todos y presionar a los países que son malos ciudadanos del mundo. No hay que dejar que el déficit asesino siga creciendo.
Manuel
#218
Las ciudades que triunfan son aquellas en que se puede ir al aeropuerto en metro; las ciudades en que los artistas e intelectuales no están concentrados en barrios tradicionalmente de clase media alta o elitistas, sino repartidos por todo el mapa; las ciudades en que tan señor es el empleado de la basura (lo digo por poner un ejemplo, porque vaya uniformes y equipos se gastan los basureros) como el duque (por poner otro ejemplo, sonoro más que nada); las ciudades en que los inmigrantes están mezclados con el resto de la población y no apartados con los suyos; las ciudades en que uno confía, a pesar de los pesares, en la sanidad pública (por favor, no perdamos eso, supondría un claro retroceso); las ciudades en que ya se ha producido el mestizaje y se aprenden otras costumbres, otras lenguas y otras actitudes sin salir de casa.
Las ciudades que triunfan son aquellas en las que entra el mundo, mientras que las que se mantienen cerradas acaban consumiéndose en su propio caldo. Y también aquellas en que se cuida la arquitectura y no se hacen los pisos en serie como sucede ahora mismo: todos con el mismo tipo de mirador en el salón sustituyendo los antiguos balcones. Fachadas sosas y repetitivas que acabarán envejeciendo y afeándose enseguida. Y lo mismo puede decirse de los adosados de las urbanizaciones, que parecen diseñados todos en una tarde.

